Im Fall der tödlichen Hunde-Attacke im vergangenen Herbst in Oberösterreich haben die Ermittler neue Erkenntnisse. Demnach war die 60-jährige Joggerin nicht nur von einem Rüden, sondern auch von zwei weiblichen Hunden angegriffen worden. Dies lasse sich aus dem DNA-Abgleich schließen, teilte die Linzer Staatsanwaltschaft mit. Damit sind die Ermittlungen fast abgeschlossen. Der tragische Vorfall passierte wie berichtet Anfang Oktober in Naarn im Bezirk Perg, als eine Frau mit drei American Staffordshire Terrier spazieren gegangen war. Zunächst waren die Behörden davon ausgegangen, dass nur eines der Tiere eine Joggerin angefallen und tödlich verletzt hatte. Auch die Hundehalterin erlitt Verletzungen. Am heutigen Mittwoch berät der Unterausschuss über ein strengeres Hundehaltergesetz in Oberösterreich.
Foto: Fotolia / lassedesignen