In Deggendorf soll das Urteil nach Holocaust-Verharmlosung fallen

Bei einer Gedenkfeier für Nazi-Opfer am Bezirksklinikum Mainkofen soll eine Diakonin eine Rede gehalten haben, die volksverhetzende Aussagen enthielt. Heute soll in dem Prozess am Deggendorfer Amtsgericht das Urteil fallen. Der Staatsanwalt plädierte auf eine Geldstrafe von insgesamt 15.000 Euro, während die Verteidigung auf Freispruch auf Grundlage der Meinungsfreiheit pocht. Die Diakonin soll Ende Oktober 2022 in ihrer Rede den Holocaust verharmlost haben, was zu großem Aufsehen führte.