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Falsche Wohnungsbescheinigungen und Mietverträge – Deggendorfer sollen rund 400 Studenten zu illegalem Aufenthalt verholfen haben

Zwei Männer sollen in Deggendorf einer Vielzahl von Studenten aus Drittstaaten mit fiktiven, gegen Geld ausgestellten, Wohnungsbescheinigungen zum illegalen Aufenthalt verholfen haben. Dem Bürgeramt der Stadt und dem Ausländeramt des Landratsamtes war aufgefallen, dass es bei den jeweiligen Anschriften ein auffälliges Missverhältnis zwischen der Zahl der gemeldeten Personen und der Wohnfläche gebe. Aktuell besteht der Verdacht gegen rund 400 Studenten, sich so durch falsche Angaben einen Aufenthaltstitel erschlichen zu haben. Sie waren demnach mit nationalem Visum eingereist, das sechs bis zwölf Monate gilt. Um länger zu bleiben, braucht es einen gemeldeten Wohnsitz. Die beiden Männer, die dabei geholfen haben, sollen dadurch über 100.000 Euro gemacht haben.