Im Nationalpark Bayerischer Wald rückt ein besonderer Waldbewohner wieder in den Mittelpunkt: der Raue Flachkäfer. Das seltene Insekt galt über ein Jahrhundert lang als verschollen, bevor es 2019 wiederentdeckt wurde. Jetzt wollen Fachleute wissen, wie sich die Art weiter ausbreitet. Gemeinsam mit dem Nationalpark Šumava startet im Sommer ein grenzüberschreitendes Monitoring. Dabei werden in Bayern 54 Flächen untersucht, in Tschechien rund 50 weitere. Der vom Aussterben bedrohte Käfer gilt als wichtiger Indikator für naturnahe, strukturreiche Wälder.
Foto: Sandra Schrönghammer/Nationalpark Bayerischer Wald