Kein klarer Wahlsieger bei der Oberbürgermeisterwahl in der Stadt Passau. Andreas Rother (SPD) und Armin Dickl (CSU) müssen in zwei Wochen zur Stichwahl antreten.
Andreas Rother:
Armin Dickl:
Wahlleiterin Karin Schmeller hat uns erklärt, wie es jetzt weitergeht.
Briefwahlunterlagen können – sofern noch nicht geschehen – ab heute bei der Stadt Passau beantragt werden. Die Wahlbeteiligung lag bei der gestrigen Bürgermeisterwahl bei knapp 55 Prozent und ist damit höher als bei der letzten Wahl 2020.
In Deggendorf hat sich Landrat Bernd Sibler im ersten Durchgang der Kommunalwahl eine weitere Amtszeit gesichert. Er sagte im Anschluss:
Auch in Dingolfing-Landau, Passau und Freyung-Grafenau konnten sich die Amtsinhaber durchsetzen. Passaus Landrat Raimund Kneidinger:
In Kelheim, Landshut, Straubing-Bogen und Rottal-Inn gibt es dagegen eine Stichwahl.
Teilweise ist es bei den Wahlen sehr eng hergegangen. In Schöllnach haben beispielsweise gerade mal 9 Stimmen über den Posten des Bürgermeisters entschieden. Hier hat sich Patrick Popelyszyn von den Freien Wählern gegen Christian Niederländer durchgesetzt. Noch enger war es in Böbrach: Da hat Gerd Schönberger von der CSU mit einer Stimme Vorsprung die absolute Mehrheit erreicht: Er hatte 442 von 883 Stimmen und sich damit mit 50,1 Prozent durchgesetzt.
Eigentlich war der Bürgermeister von Philippsreut, Helmut Knaus, heuer nicht mehr zu Wahl angetreten – jetzt wartet auf ihn aber doch eine weitere Amtszeit. Der Grund: Niemand ist in der Gemeinde offiziell zur Wahl angetreten, also haben die Namen gezählt, die die Wähler eingetragen haben. Und mehr als 57 Prozent haben dabei eben den Namen „Helmut Knaus“ reingeschrieben – somit ist er direkt wieder gewählt worden. Seit 2014 ist er Bürgermeister von Philippsreut.
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